Tauchclub Oktopus intensiviert Jugendarbeit - Nachwuchstaucher erfolgreich ausgebildet / Neuer Kurs beginnt im März

Rheingau. (hhs) — Der Rheingauer Tauchclub Oktopus hat in seinem Team zwei neue Ausbilder: Marc Schuller und Steven Medl haben im vergangenen Jahr die entsprechenden Lehrgänge absolviert. Mittlerweile haben sie auch selbst fünf Nachwuchstaucher zum Erwerb des Grundtauchscheins geführt.
Der Tauchclub Oktopus will sich mit seinem Unterricht von „Schnellkursen“ abgrenzen, die allzu oft in Urlaubsorten angeboten werden. „Wer bei uns das Tauchen lernt, kann sicher sein, daß er auch in kritischen Situationen stets kühlen Kopf bewahrt“, verspricht Oktopus-Vorsitzender Heinz Eiben. Der TC Oktopus legt großen Wert darauf, daß seine Schützlinge eine fundierte Ausbildung erhalten. Daher gelten die Ausbildungs-Richtlinien des Verbands Deutscher Sport Taucher (VDST). Auch muß eine „Tauchtauglichkeit“ vom Sportarzt oder Hausarzt bescheinigt werden.
Diese Regeln gelten auch für die Jugendlichen. Fünf von ihnen haben im letzten Jahr die für sicheres Tauchen erforderlichen Kenntnisse in Theorie und Praxis erarbeitet. Die praktischen Übungen fanden überwiegend im Rheingaubad statt – was den Nachteil hat, dass das dortige Springerbecken nur Tauchgänge bis zu einer Tiefe von knapp 4m erlaubt. Deshalb unternahm die Gruppe – in Begleitung weiterer erfahrener Taucher einen Tagesausflug in einen Tauchturm. In diesem Turm kann man bis zu 20m tief tauchen.
Für Marvin Keiffer, Louis Heine, Henrike und Hannes Jakobi sowie Nicole Heil war das eine völlig neue Erfahrung, die sie anfangs mit der gebührenden Anspannung, dann aber mit großer Freude bewältigten.
Neuer Kurs im März
Im März beginnt der nächste Tauchkurs für Anfänger – gleich welchen Alters. Dieser Kurs ist auf acht Übungseinheiten ausgelegt. Jeweils samstags findet im Rheingaubad der praktische Teil statt, dem dann am Abend noch jeweils eine theoretische Vertiefung folgt. Am Schluß steht die Prüfung zum Erlangen des „Grundtauchscheins“. Dieser berechtigt dann den „Neutaucher“, im nächsten Urlaub auch ganz „legal“ mit einem Tauchlehrer die faszinierende Unterwasserwelt zu erkunden. „Wer sich mit den Geräten sicher fühlt, kann den Tauchgang erst richtig genießen“, wissen die beiden jungen Ausbilder aus eigener Erfahrung.
Wichtig: Für Jugendliche (zwischen 12 und 17 Jahren) ist die Grundtauchscheinausbildung kostenlos. Beim Tauchclub Oktopus hofft man, daß viele Jugendliche das Angebot des Vereins annehmen, denn hier könnte der Verein, der mittlerweile seit über 30 Jahren besteht, etwas frisches Blut gebrauchen.
Ein erster Schritt wurde bereits in Kooperation mit der Rheingau Schule gemacht, als der Tauchclub im Rahmen einer Projektwoche Schnuppertauchen anbot.
An den Kosten soll es nicht scheitern, denn neben einer Grundausrüstung mit Badezeug und der „ABC-Ausrüstung“ aus Taucherbrille, Schnorchel und Flossen brauchen die Kursteilnehmer nichts mitzubringen. Die übrige Ausrüstung hält der TC Oktopus bereit.
Wer Fragen hat, kann sich bei Steven Medl (medl@students.uni-mainz.de) oder Marc Schuller (marc.schuller@yahoo.de) melden. Einen ersten Einblick in die faszinierende Welt des Sporttauchens bietet die Homepage des Vereins unter der Adresse „www.tcoktopus.de“. Dort sind auch weitere Details wie medizinische Voraussetzungen und Kosten des Tauchkurses für Erwachsene nachzulesen.
Tauchlehrgangsteilnehmer
Seine ersten fünf Schützlinge brachte Marc Schuller (links) erfolgreich zum Grundtauchschein.

Die mit dem Hai schwimmt...

„Die mit dem Hai schwimmt“: Isabel Steinhardt im Tauchturm mit einer Haiattrappe.
Jung und Alt ergänzen sich
Jung und alt ergänzen sich: Der Aulhauser Jungtaucher Marvin Keiffer mit seinem Buddy beim ersten Tieftauchgang.